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„Ampel no – Kreisel go“ 2018

Der Knotenpunkt ist der „springende Punkt“Was die Ampelgegner der Königsteiner Initiative „Ampel no – Kreisel go“Vom Knotenpunkt fordern!1. Seine Durchlasskapazität muss jederzeit den 3 dort zusam-mentreffenden etwa gleichstark frequentierten Verkehrsströ-men gewachsen sein und somit eine hohe Reisegeschwin-digkeit garantieren.Die Behauptung, die B172 alt vom Knotenpunkt nach Pirna hät-te eine „wesentlich geringere Verkehrsbedeutung im Stra-ßennetz“ ist ein fataler Irrtum.2. Er muss kreuzungsfrei funktionieren und dem Stand der Technik entsprechen.3. Er darf keinen E-Energieverbrauch haben.4. Er muss sich möglichst harmonisch und wenig auffällig ohne Ampelmasten und Peitschenleuchten in die geschützte Landschaft „Nationalparkregion“ einfügen. Er darf die Blick-achse auf das Elbtal und die Borsberghänge nicht verschan-deln. Es muss die Erhaltung der Natur oberste Priorität ha-ben.5. Er muss sich in die Dynamik des Verkehrsflusses des Land-kreises mit seinen 18 Kreisverkehren einfügen. Allein 6 da-von befinden sich im Stadtgebiet von Pirna. Er darf nicht die „Störstelle“ im Straßennetz sein.6. Er muss auch noch nach dem Ende der Planungsprognosen 2025 seine volle Funktion gewährleisten.Keine der Anforderungen wird von einer Ampel erfüllt.Eine Ampel ist eine absolute Fehlplanung! Sie ist ein schlechtes „Tor zur Sächsischen Schweiz“.Der Knotenpunkt in der meistbefahrenen Bundesstraße des Landkreises kann nur ein Kreisverkehr sein!Information zum Knotenpunkt Südumfahrung Pirna mit der B172 am SonnensteinBeim „Sachsengespräch“ in Neustadt am 7. März 2018 nahm unser Ministerpräsident Kretschmer die Bitte entgegen „sich dafür einzusetzen, dass die Südumfahrung Pirna nicht mit ei-ner Ampel in die B172 einmündet“. Damit war die Forderung an der höchsten Stelle der Landesregierung angelangt. Mittlerweile liegt sie zuständigkeitshalber auf dem Tisch des Verkehrsminis-ters Dulig. Um das Ziel zu erreichen, muss der Planfeststellungs-beschluss für die Ampel geändert werden in „Kreisel“ . Das will die DEGES unbedingt vermeiden, weil es mit Umplanung, Be-hördenbürokratie und eventuell mit Bauverzug verbunden sein könnte. Wenn sich DEGES mit dem sächsischen Verkehrsmi-nister leichter der Änderung zustimmen. Zur Stärkung der Ar-gumente für Kreisel haben wir noch einmal eine Unterschriften-sammlung und eine bescheidene Protestaktion vom 29.04. bis 07.05.2018 am geplanten Knotenpunkt Sonnenstein gestartet. Diese soll zeigen wie gut sich ein Kreisel in die Landschaft der Obstplantage einfügen würde und wie störend der Anblick wäre, wenn dort Ampelmasten und Peitschenleuchten 6m hoch in den Himmel ragen. Schließlich befindet sich der Knotenpunkt in der geschützten „Nationalparkregion Sächsische Schweiz“.Das hauptsächliche Argument, ein Kreisel hätte einen viel grö-ßeren Flächenbedarf konnte entkräftet werden: der vorgeschla-gene Kreisel mit 50 m Außendurchmesser passt genau in die geplante Fläche und hat eine Kapazität von >35000 Kfz/ 24 h, sowie keinen E-Energiebedarf. Er ist dem Verkehrsaufkommen künftiger Generationen gewachsen und entspricht dem Stand der Technik. Er wird dann der 20. Kreisel im Landkreis sein.Der Stadtrat von Königstein hat in seiner Sitzung am 23.04.2018 einstimmig durch Unterschrift seine Zustimmung bekundet. Danke dafür!Nun liegt es in der Macht des Verkehrsministers und an der Ein-sicht der DEGES, dass der Kreisel gebaut wird. Die Zeit drängt!Gottfried Gäbel, für „Königsteiner Bürgerinitiative „Ampel-no – Kreisel-go“